Literatur away from home

Wenn man im Ausland unter der Abstinenz deutscher Buchstaben leidet, beginnt man tatsächlich auch schwerverdauliches wie „Die Blechtrommel“ (Beijing 2002-03) zu lesen oder man greift zu „Tausend und eine Nacht“, Erster Band im Nachdruck von 1865, Übersetzung vom ord. Professor der Universität Heidelberg, Dr. Gustav Weil, 411 eng bedruckte Seiten stark. Das schönste an dieser Ausgabe sind nicht nur die Märchen, hauptsache deutsche Buchstaben, sondern der Übersetzer selber. Er läßt es sich nicht nehmen zwischen durch Einwürfe zu machen, um Orte oder Essen zu erklären und der gute Mann weißt auch öfters mal auf Fehler der Originalausgabe hin so auf Seite 159 „Der Widerspruch mit dem Anfang der Erzählung lastet nicht auf dem Übersetzer“.

So bringt man verregnete Sonntage in Taipei rum…. 1001 Nacht

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