In the army now

Gestern habe ich beim U-Bahn fahren bei einem der Mitreisenden in der Ziyou Bao (Freiheits Zeitung) mitgelesen und eine äußerst interessante Karikatur gesehen, es war eine Reihe junger Soldaten zusehen und in der Bildmitte umarmte ein errötter Rekrut seinen Offizier, der auch sichtlich unangenehm berührt war. Heute morgen habe ich dann in der englischen Ausgabe der Taipei Times den passenden Artikel dazu gefunden. Rekruten in der Taiwanesischen Armee sollen von ihren Offizieren zur Begrüßung umarmt werden. Mit Vorschrift: Rechte Arm zum umarmen, linke Arm auf der Hüfte (des anderen) abstützen. Der Offizier sagt dann: „Willkommen in der Armee…“, der Rekrut antwortet: „Danke, ich respektiere dich“. Nun war das aber allen Beteiligten so unangenehm, dass sie gefordert haben diese Praxis wieder fallen zu lassen. (Umarmen ist ja mal sowieso untaiwanesisch und vor allen Dingen beim gleichen Geschlecht) Bei der PK wurde der Verteidigungsminister aufgefordert seinen Mitarbeiter zu umarmnen, da er die Praxis gut fand. Er weigerte sich aber mit den Worten: Er kenne seinen Kollegen nicht so gut.

Die Moral von der Geschicht: wir haben es augenscheinlich mit einer freien Presse zu tun und einer Armee in Friedenszeiten.

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